Dein iPhone überwacht dich!

So wie es aussieht, gibt es wohl in den AGB von Apple eine Klausel, die denen erlaubt, Standortdaten weiterzugeben. Wenn das so ist, trägt jeder iPhone- und iPad-Nutzer eine Wanze mit sich rum!

Verhaltensüberwachung – Wie Handys die Welt beobachten

Apple überrumpelt seine Nutzer mit einer weitreichenden Forderung: Der iPhone-Konzern will künftig Bewegungsdaten von allen iPads und iPhones erfassen dürfen. Damit ist der Konzern nicht allein – Mobilfunkbetreiber machen das schon lang, und Wissenschaftler entdecken Handys als Sensoren.

Das beunruhigt mich jetzt schon ein wenig.

3 Gedanken zu „Dein iPhone überwacht dich!“

  1. Eigentlich fällt mir dazu nur ein Spruch ein: Je mehr Komfort, desto gläsener wird der Mensch! Und ganz ehrlich! Der Mensch ist doch schon viel zu bequem und faul geworden, um zum einen auf den Komfort zu verzichten und sich zum anderen gegen diese „Verwanzung“ zu wehren. Es ist doch im Grunde faßt schon viel zu spät!

  2. Natürlich. Im Grunde hinterlässt doch jeder, der moderne Dienste Nutzt, Spuren. Internet, Kredit- und EC-Karten-Zahlungen, Bewegungen des Mobiltelefons. Die Frage ist nur, sollte man Unternehmen, wie Apple, gestatten, diese einfach so weiterzugeben? Es mag für den einen oder anderen Fall vielleicht nützlich sein, diese Daten zu erheben, aber in der Masse? Und dann auch noch zu sagen, du bist damit einverstanden, oder du darfst das iPhone gerne in der Schublade liegen lassen, geht schon ziemlich weit. Das ist Zwang, und da hab ich was dagegen. Mach mit, oder verzichte auf Komfort, das kann’s ja nicht sein. 🙁

  3. Zu der Frage iPhone in der Schublade liegen lassen oder andere Alternativen empfehle ich die Datei „iPhone_4_Wichtige_Produktinformationen.pdf“. Sie kann bei http://www.apple.de im Supportbereich unter „Handbücher“ heruntergeladen werden. Wird sicher so auch fürs iPhone 3GS gelten. Da steht unter anderem drin, welche ortsbezogenen Dienste welche Infos abfragen bzw. welche Dienste deaktiviert werden müssen, wenn man das Erheben bestimmter Daten verhindern/sein Einverständnis für die Erhebung verweigern will. Das wird nicht alle Bedenken zerstreuen. Andererseits habe ich noch nie so detaillierte Infos zu diesem sensiblen Bereich gelesen. Dass ein Unternehmen das entsprechend ausdiffenreziert erklärt, ist sicher keine selbstlose Aktion. Apple wird wissen, dass da Klagen drohen, sollten keine entsprechenden Möglichkeiten für Kunden bestehen. Wichtig scheint mir aber das Ergebnis: Man kann Einfluss darauf nehmen, welche Daten abgefragt werden sollen bzw. örtliche Dienste deaktiviert lassen und dann aktivieren, wenn man sie konkret braucht. Das hat neben anderen Infos dazu beigetragen, dass ich mir heute ein iPhone 4 zur Ansicht bestellt habe, um zu gucken, ob ich damit klar komme. Ich glaube gar nicht, dass ich bestimmte Dienste deaktivieren werde. Aber ich kann mit dem Ganzen so sehr viel bewusster umgehen. Wie gesagt: Die Lektüre der Datei scheint mir sehr hilfreich. Man muss nur etwas im Text wühlen, um das Gesuchte zu finden. Bei Nokia erinnere ich so explizite Angaben nicht.

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