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Homeserver 38: Server als Videorecorder 3 – Die Benutzung

Das System ist fast fertig! Alle Plugins sind installiert und konfiguriert, die Senderliste wurde erstellt, die Kabel angeschlossen. Nun können wir eigentlich loslegen!

EPG aktualisieren

Der VDR hat im Augenblick kaum EPG-Daten, daher muss erstmalig ein Update angestoßen werden. Ich habe keine Lust darauf zu warten, bis er das selber macht, also lege ich mal Hand an.

Am einfachsten geht das über die Weboberfläche des VDRAdmin. Also gebe ich in die Adresszeile meines Browser folgendes ein:

server01:8001

Ich verwende die VDR Administrationsoberfläche, weil ich hier auch SVDRP-Befehle abschicken kann, ohne auf die Linux-Konsole zu müssen. Nun gebe ich noch Benutzernamen und Passwort ein und bin auf der Seite.

Hier wähle ich den Link „Befehle“ aus. In diesem Bereich kann ich so einiges machen. Mich interessiert das Eingabefeld, in das ich einen SVDRP-Befehl eingeben kann. Im Eingabefeld steht schon der Befehl „help“, den lösche ich und gebe dort „scan“ ein. Anschließend klicke ich auf „Ausführen“.

Ganz unten auf der Seite steht jetzt die Ausgabe „EPG scan triggered“, also EPG scan ausgelöst. Dies kann jetzt eine Weile dauern. Ich sehe leider den Fortschritt nicht, daher gehe ich mal davon aus, dass er so eine Stunde brauchen wird. Ich kann jetzt nichts anderes machen, weil er sonst den Scan abbrechen würde.

Suchtimer einrichten

Ich gucke eigentlich nicht viel fern. Aber es gibt ein paar Sendungen, die ich doch recht regelmäßig gucke. Natürlich will ich diese nicht verpassen. Bei der Dreambox war ich es gewohnt, diese in einen Autotimer einzutragen. Wann immer diese Sendung mit dem entsprechenden Suchkriterium im EPG auftauchte, hat die Dreambox die Sendung selbst eingetragen und aufgenommen.

Dies geht auch mit dem VDR und dem Plugin EPGSearch. Dieses Plugin kann dazu verwendet werden, das EPG sehr komfortabel zu durchsuchen. Diese Suchaufgaben können aber auch gleichzeitig einen Timer für das gefundene Ergebnis setzen. Ein Mal eingerichtet, braucht man sich also nicht mehr kümmern, ob man eine regelmäßig kommende Sendung verpasst.

Einrichten eines Suchtimers

Ich kann den Suchtimer über beide Weboberflächen programmieren. Weil ich aber gerade schon auf der vdradmin-Oberfläche bin, bleibe ich gleich da.

Hier wähle ich den Link „EPG Search“. Mit dem Schalter „Neue Suche“ richte ich eine neue Suche ein.

  • Im Feld „Suche:“ gebe ich den Begriff ein, nach dem gesucht werden soll. Hier ist es zum Beispiel „nano“, weil ich diese Sendung als Autotimer programmieren möchte.
  • Bei „Suchmodus:“ wähle ich „Ausdruck“. Dadurch wird die Sendung „nano“, aber auch die Sendung „nano Spezial“ gefunden.
  • Ich kann auch einstellen, dass auf Groß/Kleinschreibung geachtet wird. Dieses Kontrollkästchen lasse ich leer.
  • Im Bereich „Zu suchen in:“ kann ich die Bereiche auswählen, in denen nach dem Wort gesucht wird. Titel, Untertitel und Beschreibung können ausgewählt werden. In diesem Fall reicht ein Kontrollkästchen bei Titel.
  • Bei „Verwende Kanal:“ kann ich wählen, ob es auf „nein“ steht, wobei er dann alle Kanäle durchsucht, oder z. B. Bereich. Ich wähle Bereich, weil ich einen festen Kanal einstellen möchte. Bei den nächsten 2 Ausklapplisten kann ich den Bereich der Kanäle definieren, in denen gesucht wird. Ich wähle bei beiden Ausklapplisten „3Sat“. Somit sollte auch nur auf 3Sat gesucht werden. Hinzuweisen wäre noch auf die Option „Ohne PayTV“, weil man diese Sender so von der Suche ausschließen kann. Da ich keine PayTV-Sender abonniert habe, schließe ich diese bei den Suchtimern aus, die über alle Kanäle suchen sollen. Sonst muss ich diese Timer manuell löschen.
  • Verwende Uhrzeit schalte ich ein und definiere in den folgenden Feldern einen Zeitraum.
  • Start nach: Ist ein bisschen blöd ausgedrückt, meint aber, dass es nach einer bestimmten Uhrzeit startet. In diesem Falle startet nano ja immer so um 18:30 Uhr, also sage ich, es startet nach 18:00 Uhr.
  • Start vor: Ist auch blöde ausgedrückt, meint aber, dass es definitiv vor einer bestimmten Uhrzeit startet. Ich sage hier 20:00 Uhr. In diesem Falle wird also zwischen 18:00 Uhr und 20:00 Uhr nach nano gesucht.
  • Verwende Dauer: Hier könnte ich eine Dauer festlegen, die die Sendung haben soll. Das lasse ich aus.
  • Verwende Wochentag: Das markiere ich und setze dann einen Haken für die Tage, an denen nano läuft. Also nicht am Wochenende. 🙂
  • Verwende Ausschlusslisten: Das lasse ich auf „Nein“, da ich keine Ausschlusslisten habe.
  • Als Suchtimer verwenden: Hier wähle ich „Ja“ aus der Ausklappliste. In der darunterliegenden Ausklappliste kann ich wählen, was passieren soll, also ob aufgenommen wird, angekündigt wird oder nur umgeschaltet wird. Es steht schon auf „Aufnehmen“, und da belasse ich es auch.
  • Automatisch löschen: Das lasse ich auf „Nein“, ich lösche die Aufnahme selbst, wenn ich sie gesehen habe.
  • Hiernach kommen einige Felder für die Aufnahme. Die lasse ich alle unberührt.
  • VPS verwenden: Dies ist einer der letzten Punkte, den schalte ich ein. Wenn im EPG VPS-Zeiten hinterlegt sind, wird ein Timer basierend auf diesen Daten erstellt. Dies erspart mir die Vorlauf- und Nachlaufzeit und erzeugt auch kleinere Dateien. Sind keine VPS-Daten vorhanden, wird automatisch mit den vorgegebenen Vor- und Nachlaufzeiten ein Timer erstellt.

Ganz unten klicke ich noch auf den Schalter „Speichern. Hiermit ist der Suchtimer erstellt. Nun bin ich in der Liste der eingestellten Suchtimer. Hinter jedem Suchtimer gibt es eine Reihe von Schaltern. Ich aktiviere den Schalter „Find“, damit er die Suche auslöst. So sehe ich, ob meine Einstellungen die Sendungen finden, die ich aufgenommen haben will. Um das Update der Timer muss ich mich nicht kümmern. Ich habe über das VDR-OSD die Einstellung gewählt, dass die Suchtimer alle 60 Minuten aktualisiert werden.

Nun gebe ich über diese Funktion alle Suchtimer ein, die ich aufgenommen haben möchte.

Plugin für Kodi installieren

Für die Dreambox habe ich das Plugin in Kodi bereits installiert. Hierüber kann ich aufgenommene Sendungen gucken oder auch das Live-TV. Timer und EPG sind etwas blöd dargestellt, weswegen ich dieses eigentlich immer über die dreaMote-App auf dem iPhone erledigt habe. Die Dreambox bleibt auch noch eine Weile in Betrieb. Sie nimmt zwar nichts mehr auf, alle Autotimer sind bereits im VDR hinterlegt, jedoch sind hier noch Sendungen drauf. Leider kann ich diese nicht einfach auf den Server kopieren um sie mit dem VDR zu gucken. Der nimmt die Aufnahmen der Dreambox nicht an. Macht aber nichts, sind ja nicht so viele.

Auch für den VDR gibt es ein Plugin. Ich habe ja das Plugin VNSIServer für VDR installiert. Und unter Kodi gibt es einen VDR VNSIClient. Dieser ist denkbar einfach zu installieren.

Ich gehe also in die Einstellungen von Kodi, suche hier die Sektion „Addons“ und wähle „Aus Repository installieren“. Ab hier kann es Unterschiede geben. Hat man Kodi unter Windows oder Ubuntu, könnte das Addon bereits mit installiert worden sein. Ich habe hier LibreELEC. Hier muss ich das Addon aus dem LibreELEC Repository nachinstallieren. Dieses Repository wähle ich nun an und gehe in die Sektion „PVR Clients“.

In dieser Rubrik gibt es die unterschiedlichsten Clients für die unterschiedlichsten TV-Systeme und Anwendungen. Relativ weit unten findet sich der VDR VNSIClient. Hier gehe ich hin und drücke auf der Fernbedienung OK. In diesem Fenster wähle ich „Installieren“. Es dauert nun eine Weile, bis das Addon heruntergeladen wurde.

Nun muss das Addon noch konfiguriert werden, was auch denkbar einfach ist. Ich stehe wieder in der Liste der Addons, wobei mir neben dem Namen des Addons nun auch gesagt wird, dass es aktiviert ist. Ich drücke hier noch mal OK und wähle aus den Optionen nun „Konfigurieren“ aus.

Viele Optionen gibt es hier ja nicht, aber die interessieren mich alle nicht. Die einzige Angabe, die ich hier ändere, ist die IP-Adresse zu meinem Server. Hier ist 127.0.0.1 vorgegeben. Das ist ja nur die Localhost-Adresse, was auch richtig wäre, würde VDR auf dem gleichen Gerät laufen. Hier drücke ich also OK und gebe die IP-Adresse des Servers ein. Anschließend wähle ich mit den Pfeiltasten die Schaltfläche OK und bestätige diese. Somit sind die Konfigurationen gemacht und das Plugin ist bereit. Kodi muss nun noch neu gestartet werden.

Anschließend ist alles genau so zu bedienen, wie es mit dem Dreambox-Plugin auch ging. Die Möglichkeiten sind hier zu umfangreich, um diese einzeln aufzuzählen. Ich kann meine Timer sehen, ich kann meine Aufnahmen sehen, wobei die Liste hier noch leer ist und ich kann die TV- und Radio-Kanäle ansteuern. Auch die Umschaltzeiten beim Live-TV sind erfreulich kurz, sogar Timeshift geht. 🙂

Falls nach der Aktivierung des Plugins und des Kodi Neustarts die Menüpunkte TV und Radio nicht zu sehen sind, muss man evtl. noch eine Datei auf dem VDR-Server editieren. Denn auch hier, das Plugin beschränkt den Netzwerkzugang, damit nicht jeder an dem Plugin Timer löschen oder Aufnahmen löschen kann. also öffnet man auf dem Server folgende Datei:

sudo nano /etc/vdr/plugins/vnsiserver/allowed_hosts.conf

Diese Datei sieht genau so aus wie die svdrphosts.conf, und genau den gleichen Effekt hat sie auch. Hier stehen natürlich wieder die obligatorischen Beispiele, die natürlich auch erst mal so in Ruhe gelassen werden. Ganz unten fügt ihr dann noch den Adressbereich für euer lokales Netz hinzu. Bei mir ist es, weil ich alles an einer Fritz!Box hängen habe, folgender Eintrag:

192.168.178.0/24

Nun muss Kodi erneut gestartet werden, damit sich das Plugin in Kodi mit dem Server verbinden kann. Jetzt findet ihr im Hauptmenü auch die Einträge TV und Radio.

Fazit

Ja, die Einrichtung des VDR war umfangreich. Und zunächst wirkte es alles auf mich auch etwas zu viel. Wenn man sich aber mal kurz zurücklehnt und eine Aufgabe nach der anderen erledigt, ohne ins Schwitzen zu kommen, weil man noch nicht dort ist, wo man gerne wäre, ist es halb so schlimm. Und die Konfigurationsdateien habe ich alle gesichert, so dass ich diese wiederherstellen kann, sollte es mal nötig sein.

An die Suchtimer muss ich mich noch gewöhnen, weil ich erst noch nach und nach herausfinden muss, wie die Optionen die Suche beeinflussen. Und auch die Einstellungen hierfür über den Webbrowser zu machen, ist zwar erst mal ungewohnt, geht aber mittlerweile gut. Ich verwende übrigens überwiegend VDRADMIN-AM, weil dieser sich erstaunlich gut bedienen lässt. Auch Timerkonflikte sind schnell ausgemacht und leicht korrigiert. Ich finde diese Oberfläche weit zugänglicher, als es die integrierte Live-Oberfläche ist.

Jetzt hat der VDR genau die Funktionalität, die ich bei der Dreambox bisher auch genutzt habe. Nur eine App für das iPhone habe ich noch nicht gefunden. Es gibt wohl eine, aber die ist nur zum Streamen gedacht. Das kann ich aber viel komfortabler über Kodi. Timer und Suchtimer bearbeite ich dann lieber über die recht aufgeräumte Weboberfläche. Die ist um vieles bedienbarer, als es die Oberfläche der Dreambox je war. Daher habe ich bei der Dreambox auch lieber die dreaMote-App genutzt.

Nun muss ich also nur noch die Sendungen auf der Dreambox weggucken, dann kann das Ding meinethalben den Geist aufgeben… 🙂

Homeserver 36: Server als Videorecorder verwenden 1 – Installation

Bisher verwende ich eine Dreambox DM8000 als TV-Receiver und Aufnahmegerät. Mit einigen Plugins erweitert und mit einer iPhone-App steuerbar ist es für mich die perfekte TV-Zentrale. Jedoch kommt sie so langsam in die Jahre und fängt an, Ausfallerscheinungen zu zeigen. Zeit also, sich um Ersatz zu kümmern. Was liegt da näher, als den Homeserver als Aufnahmegerät zu verwenden?

Mit dem Wegfall der Dreambox habe ich auch einen Stromfresser weniger, wodurch sich auch noch bares Geld sparen lässt. Der Server läuft sowieso ständig, also kann der auch die TV-Zentrale werden.

Vorüberlegungen

Was muss also getan werden? Nun, der Server braucht erst mal eine TV-Karte. Dann braucht es ein Kabel, welches von meiner Kabel-Dose zum Server gelegt wird. Last, but not least, braucht es auf dem Server Software, die die Aufgaben erfüllt.

Zwar habe ich mit den umfangreichen Plugins der Dreambox das Teil um viele Funktionen erweitert, jedoch nutze ich davon nicht wirklich alle. Ein bisschen oversized, das Gerät. Überlegen wir also mal, was mein Server an Aufgaben wirklich übernehmen muss:

  • Aufzeichnung von 2 Sendungen parallel sollte gehen. Also muss ein Dualtuner her, oder 2 TV-Karten.
  • Eine Autotimer-Funktion, wie es sie in der Dreambox gibt, brauche ich ebenfalls.
  • Bedienbarkeit über eine Weboberfläche wäre auch nett.
  • Von meinem Mediacenter Kodi sollte ich auf Aufnahmen und Live-TV zugreifen können.

Meine Dreambox läuft noch eine Weile, noch ist sie nicht ganz hinüber. So kann ich also ohne Panik und in Ruhe den Server einrichten. Und oberflächlich recherchiert scheint alles zu gehen, was ich haben will. Vielleicht gehen noch das eine oder andere Extra, aber meine Grundanforderungen scheinen sich umsetzen zu lassen.

Hardware

Fangen wir also mit dem Einfachsten an, der Hardware. Ich benötige eine TV-Karte, die auch von Linux unterstützt wird. Dies ist nicht schwer, bedarf aber gewisser Vorsicht. Ist die Karte zu neu, sind deren Treiber noch nicht im Linux-Kernel enthalten. Dann kann die Einbindung der Karte zu einem Abenteuer werden.

Ich benutze zur Zeit Debian 9 (Stretch), und der läuft mit dem Kernel 4.9. Also sollte es eine TV-Karte sein, die vorzugsweise schon Treiber in diesem Kernel hat. Weiter sollte es eine TV-Karte mit 2 Tunern sein. Klingt erst mal schwer, war es dann aber nicht.

Ich habe mich für eine DVBSky T982 V2 entschieden. Diese hat zum Zeitpunkt des Kaufs 94,90 € gekostet. Diese hat einen Dualtuner, ist für DVB-C, also Kabel, und auch für DVB-T/T2 ausgelegt und hat bereits seit Kernel 3.19 Treiber enthalten.

Die Installation ist denkbar einfach. Zunächst muss man von der Herstellerseite die Firmware für diese Karte herunterladen. Linux hat zwar bereits die Treiber, benötigt aber die Firmware, damit sie korrekt funktionieren kann. Der Vorteil ist, die Firmware ist denkbar einfach zu installieren.

Zunächst geht man also auf die Support-Seite von DVBSky und lädt sich dort die Firmware herunter. Das ist eine sehr kleine ZIP-Datei, die bereits alle Firmware-Dateien des Herstellers beinhaltet. Man muss also nicht umständlich nach der Firmware eines bestimmten Gerätes oder einer bestimmten Karte suchen.

Diese ZIP-Datei habe ich nun ausgepackt und auf mein Home-Verzeichnis auf dem Server kopiert. Da ich mein Home-Verzeichnis auf meinem Laptop als Laufwerk eingebunden habe, geht das mit Windows-Bordmitteln hervorragend.

Nun habe ich in meinem Home-Verzeichnis also einen Ordner, in dem einige Dateien mit der Endung FW liegen, eine Readme-Datei, die mir sagt, was ich damit machen muss und ein kleines Shellscript. Abgekürzt, alle Dateien mit der Endung FW sind Firmware-Dateien. Diese müssen in /lib/firmware kopiert werden. Man könnte dies nun per Hand tun, braucht man aber zum Glück nicht, denn dafür ist das kleine Shellscript da. Dieses kopiert alle Firmware-Dateien dort hin, wo sie hingehören.

Man verbindet sich also per SSH mit seinem Server und gibt dort folgende Befehle ein:

cd firmware
sudo ./copy-firmware.sh

Alles in allem sind die Firmware-Dateien keine 100 Kilobyte groß, also macht es auch nichts, wenn alle kopiert werden. Und dieses Shellscript copy-firmware.sh tut dies! Das vorangestellte „sudo“ ist nötig, da man sonst keine Schreibrechte auf /lib/firmware hat.

Fertig, die Software für die Karte ist damit installiert. Nun braucht man nur noch den Server abschalten, die Karte einbauen und den Server wieder hochfahren.

Einbau

Bei der DVBSky T982 V2 handelt es sich um eine Low Profile Karte. Das heißt, sie ist sehr niedrig und für schmale Gehäuse gedacht. Daher würde sie so, wie sie aus dem Karton kommt, nicht in das Gehäuse passen. Die Rückblende der Karte muss ausgetauscht werden. Die passende Rückblende für normalgroße PC-Gehäuse liegt der Verpackung bei. Man muss also erst mal die 2 kleinen Schräubchen lösen und die neue Blende anbringen und festschrauben. Dies bedarf einiger Fingerfertigkeit, weil die Schräubchen echt klein sind. Man kann aber, wenn man keine rohe Gewalt anwendet, dabei nichts kaputt machen.

Nun habe ich die Karte in einen der freien PCIe-Slots eingesetzt und festgeschraubt. Auf der Rückseite des Servers habe ich jetzt 2 Eingänge für Antennenkabel, ob nun DVB-C oder DVB-T/T2. Die Tuner können beides.

Prüfen

Es gibt sicher eine Menge Wege zu prüfen, ob die Karte vernünftig eingebaut wurde. Ich lasse mir einfach anzeigen, ob der Kernel einen Device-Eintrag generiert hat. Würde die Karte nicht funktionieren, würde das nicht gehen. Zumindest mal oberflächlich reicht es.

Hierfür zeige ich einfach das Verzeichnis an, welches zum Gerät führt:

ls -l /dev/dvb

Bevor die Karte eingebaut war, gab es dieses Verzeichnis nicht. Da löste dieser Befehl eine Fehlermeldung aus. Nun aber sehe ich folgendes:

total 0
drwxr-xr-x 2 root root 120 Oct 23 17:06 adapter0
drwxr-xr-x 2 root root 120 Oct 23 17:06 adapter1

Wie man hier sehr schön sehen kann, hat jeder der beiden Tuner seinen eigenen Gerätepfad. Somit tauchen die beiden Tuner als separate Geräte auf.

Weiteres

In der Verpackung der TV-Karte war noch ein IR-Sensor und eine Fernbedienung. Würde man diese Karte also in einen Mediacenter-PC einbauen, könnte man diesen hierüber steuern. Ein Anschluss für den Sensor gibt es hinten an der TV-Karte. Dies brauche ich aber nicht, ich erwähne es nur der Vollständigkeit halber.

Kabel verlegen und anschließen

Nun ziehe ich ein Antennenkabel von der Kabeldose im Wohnzimmer bis zum Server. Hierfür habe ich mir dieses 20 Meter Antennenkabel von CSL gekauft. Das reicht aber nicht, ihr braucht noch ein T-Stück und 2 weitere kurze Antennenkabel, damit ihr auch beide Tuner anschließen könnt. Diese habe ich bereits, weil ich diese ja auch schon für die Dreambox benötige. Falls ihr also so ein T-Stück noch sucht, könnte ich euch diesen Hama Antennenverteiler empfehlen. Damit könnt ihr beide Eingänge der TV-Karte anschließen, so dass ihr auch 2 Sendungen gleichzeitig aufzeichnen könnt.

Das war erst mal der Hardware-Teil, der war, zumindest für mich, ja noch einfach zu bewältigen. Nun kommt völliges Neuland, die Software. Ich bin ja seit Jahren Dreambox-verwöhnt, mal sehen, was nun passiert!

Software

Damit der Server auch als Recorder funktionieren und TV zu meinem Kodi Mediacenter streamen kann, braucht es Software und jede Menge Plugins. Ich werde hierfür VDR (Video Disk Recorder) nutzen. Diesen gibt es schon sehr lange für Linux. Abgesehen davon gibt es viel Dokumentation und Hilfe im VDR-Wiki und im entsprechenden Forum VDR-Portal.

Ich werde zunächst nur die benötigte Software installieren. Um die Konfiguration und Erweiterbarkeit kümmere ich mich so nach und nach.

VDR installieren

Nun, wie man Pakete installiert, habe ich in den vorangegangenen Teilen ja schon ausführlich erwähnt. Also installiere ich VDR wie folgt:

sudo apt-get install vdr

Je nach bisher installierten Paketen werden noch ein paar zusätzliche Pakete installiert.

Während der Installation werden noch ein paar Fragen gestellt. Als erstes geht ein Fenster auf, welches darüber informiert, dass VDR standardmäßig die Aufnahmen in /var/lib/video speichert. Man könne das später ändern. Die Frage lautet also, ob man das Verzeichnis, wie es vorgeschlagen wird, erstellen möchte. Hier wähle ich „Yes“ aus. Das kann ich später alles noch ändern.

Als nächstes wird nach der Art der TV-Karte gefragt. Da ich DVB-C nutze, wähle ich „Cable“ aus dem Menü aus.

Anschließend läuft die Installation der Pakete durch und VDR ist erst mal installiert.

Nun braucht es noch einige Plugins, damit gewisse Funktionalitäten vorhanden sind. Zum Beispiel braucht es eine Weboberfläche, Kodi-Unterstützung und so einiges weitere.

Kodi-Unterstützung

Damit ich auf das Live-TV und die Aufnahmen auch vom Mediacenter Kodi aus zugreifen kann, braucht es ein Plugin für Kodi und eines für den VDR. Um Kodi und seine Konfiguration kümmere ich mich später, nun muss erst mal das Plugin für VDR installiert werden.

sudo apt-get install vdr-plugin-vnsiserver

In Kodi muss später noch der VDR-VNSI-Client installiert werden.

Weboberfläche

Um VDR mittels eines Webbrowsers nutzen und steuern zu können, muss das Plugin VDR-Live installiert werden.

sudo apt-get install vdr-plugin-live

Wie man hierauf nun zugreift und es nutzt sehen wir uns später an.

EPG-Suche

Das Plugin EPG-Search erweitert die Suchmöglichkeiten innerhalb des EPG und kann Aufnahmen basierend auf Suchkriterien erstellen. Das wäre z. B. so eine Autotimer-Option.

sudo apt-get install vdr-plugin-epgsearch

Web-Administrationstool für VDR

Ich muss zugeben, so ganz genau weiß ich nicht, was dieses Plugin zusätzlich tut. Ich habe mir ja noch nicht angesehen, was sich über die Live-Oberfläche machen lässt. Von der Beschreibung gehe ich aber aus, dass sich hier viel weitreichendere Einstellungen des VDR vornehmen lassen. Daher installiere ich das mal. Sollte es sich als falsch erweisen, kann ich es ja immer noch deinstallieren.

sudo apt-get install vdradmin-am

Streamen

Damit man auch mittels Webbrowser TV-Programme streamen kann, falls man das mal möchte, muss der Streamdev-Server installiert werden.

sudo apt-get install vdr-plugin-streamdev-server

Nun kann man z. B. mit dem Firefox das aktuelle TV-Programm streamen.

Nachtrag

Es ist mir bisher nicht gelungen, mit der Weboberfläche das aktuelle Programm mit dem VLC zu streamen. Vielleicht fehlt noch was, aber darum kümmere ich mich in der nächsten Zeit mal. Einen Hinweis, wie ich es gelöst habe, wird es dann im Blog geben.

OSD fernsteuern

Der VDR ist eigentlich eine Anwendung, die lokal betrieben wird. Also werden auch alle Einstellungen auf einem OSD, also über ein Menü am eigentlichen Bildschirm getätigt. Nun läuft VDR hier aber auf einem Server und ein Bildschirm ist nicht angeschlossen. Wie kommt man nun also an die Einstellungen ran? Nun, dafür gibt es einen Weg, den ich in diesem Blogbeitrag gefunden habe. Der Weg ist recht umfangreich, und ob er überhaupt für mich mit Screen Reader und Braillezeile funktioniert, muss sich noch herausstellen. Ihr müsst den langen Beitrag jetzt nicht lesen, wir gehen das nach und nach durch. Ich installiere aber erst mal die benötigten Pakete.

sudo apt-get install vdr-plugin-remote vdr-plugin-svdrposd vdr-plugin-svdrpservice

Kanalsuche

VDR selbst sucht eigentlich nicht nach Kanälen. Jedenfalls ergibt sich das aus den Texten, die ich im VDR-Wiki und in den Foren so lese. VDR greift auf die channels.conf zu, die aber erstellt werden muss. Zwar hat VDR bei der Installation schon eine channels.conf installiert, aber wie aktuell diese ist, lässt sich nicht sagen. Also braucht es ein Tool, um die Sender zu scannen und die channels.conf zu erzeugen.

sudo apt-get install w-scan

Hiermit können die Sender gesucht und die channels.conf erzeugt werden.

Als nächstes…

Im nächsten Teil werde ich VDR konfigurieren. Ein anderes Aufnahmeverzeichnis muss erstellt werden, die Grundeinstellungen vom VDR müssen gemacht werden, meine bisherigen Autotimer von der Dreambox müssen irgendwie in den VDR und so weiter und so fort.

Auch, wenn es erst mal kompliziert klingt, scheint es doch ganz problemlos zu laufen. Ich bin von den Fertiglösungen, wie der Dreambox, verwöhnt, daher ist es erst mal ungewohnt, alles einzeln per Hand zu tun. Und manchmal weiß ich auch nicht, wo ich jetzt anfangen oder weitermachen soll.

Ich werde zu diversen Dingen erst mal noch die Manpages lesen, damit ich weiß, wo sich was wie einstellen lässt. Dann sehen wir weiter. Ich denke aber, als erstes dürfte ein Sendersuchlauf auf dem Programm stehen.

Hama MCE Remote in Kodi auf dem Raspberry Pi 2 einbinden

Ein Mediacenter nutzt ja erst mal nicht sehr viel, wenn man ihn nicht auch bedienen kann. Und da, wie ich finde, eine Tastatur, sei sie nun per Kabel oder drahtlos angeschlossen, nicht so toll ins Wohnzimmerbild passt, kommt natürlich nur eine Fernbedienung in Frage.

Ich habe mich für eine Hama MCE Remote entschieden, die es bei Amazon für 28,65 € gibt. Zugegeben, als ich die gekauft habe, war sie bedeutend billiger.

Es gibt zwar eine Menge Fernbedienungen, die unseren Zweck erfüllen, diese werden aber unterschiedlich eingerichtet und konfiguriert. Und die Hama MCE Remote hat durchaus einige Besonderheiten, weswegen ich diesen Text schreibe.

Hinweise

Die Anleitung gilt nur für Linux und auf Linux basierende Installationen. Diese Anleitung funktioniert bei mir mit einem Mediacenter PC mit Ubuntu und auch mit dem Raspberry Pi 2.

Auch wenn die Einrichtung erst mal sehr kompliziert erscheint, so muss man dies jedoch nur ein Mal machen. Danach hat man seine Ruhe. Und da die Fernbedienung tadellos funktioniert, würde ich diese Zeit durchaus investieren. Folgt also der Anleitung, und eure Fernbedienung sollte, wenn es zu keinen Problemen kommt, gut funktionieren.

Um euch den Einstieg leicht zu machen, findet ihr hier den Inhalt der Konfigurationsdateien komplett. Es ist zwar nicht garantiert, dass es bei euch mit genau dieser Konfiguration auch läuft, aber so habt ihr einen Einstiegspunkt, von dem aus ihr eurem persönlichen Geschmack oder euren Systemvoraussetzungen entsprechend arbeiten könnt.

In dieser Anleitung findet ihr die Beispielkonfigurationen für einen Raspberry Pi 2 mit XBIAN. Wie ihr das installieren und konfigurieren könnt, erfahrt ihr in den Podcasts 80 bis 84.

Vorbereitungen

Fahrt euren Raspberry Pi herunter und zieht das Netzkabel. Vermutlich ist das zwar nicht nötig, aber ich möchte die Anleitung gerne an einem fest definierten Startpunkt beginnen.

Schließt den USB-IR-Empfänger der Fernbedienung an den Raspberry Pi an. Merkt euch, an welche USB-Schnittstelle ihr den Empfänger anschließt. Solltet ihr den Empfänger später mal an eine andere USB-Schnittstelle des Raspberry Pi anschließen, könnte es gut sein, dass ihr die UDEV-Regel neu konfigurieren müsst, dazu aber später. Ihr erspart euch das, wenn ihr den Empfänger immer an der gleichen USB-Schnittstelle anschließt. Ich habe hierzu die untere USB-Buchse direkt neben dem Netzwerkanschluss gewählt.

Nun könnt ihr das Netzteil des Raspberry Pi wieder anschließen. Wartet nun, bis das System voll hochgefahren ist.

Software-Installation

Wenn Kodi hochgefahren ist, und ihr Tasten an der Fernbedienung drückt, passiert was. Warum also noch konfigurieren, könntet ihr Fragen? Ja, Basisfunktionen der Fernbedienung funktionieren. Manch einem mag das sogar reichen. Aber es funktionieren längst nicht alle Tasten und man möchte vielleicht manche Sonderfunktionen auf bestimmte Tasten legen. Und hier wird es erforderlich, etwas Hand anzulegen. 🙂

Übrigens, hier kommt die Anleitung her, nach der ich die Fernbedienung konfiguriert habe. Sollte euch meine kurze Beschreibung nicht reichen, so findet ihr das Ganze auch im Detail dort.

Damit die Fernbedienung nun also so läuft, wie wir das wollen, braucht’s ein Software-Paket. Das Paket lirc für Fernbedienungen ist ja schon installiert, wir brauchen aber zusätzlich noch inputlirc. Öffnet also eine Sitzung mit einem SSH-Client und meldet euch am Raspberry Pi an. Nun gebt ihr folgende Befehle ein:

sudo apt-get update
sudo apt-get install inputlirc

Lasst das Fenster ruhig offen, das brauchen wir noch einige Male zum editieren von Konfigurationsdateien.

UDEV-Regel erstellen

Damit die Fernbedienung auch immer gefunden wird, bedarf es einer UDEV-Regel. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass es auch einfacher geht, aber bei mir haben diverse Abkürzungen nur kurzfristig funktioniert, daher erwähne ich die gleich nicht. Dieser Weg mag komplizierter sein, er hat aber den unschlagbaren Vorteil, dass er funktioniert… 🙂

Bei einem PC, wie z. B. meinem Mediacenter-PC, mag der Vorgang umfangreicher sein, aber da wir beim Raspberry Pi doch eine sehr überschaubare Hardware haben, können wir uns diverse Schritte auch schenken. Aber wir sollten doch mal eben etwas kontrollieren.

Lasst euch doch mal den Inhalt des Verzeichnisses /dev/input anzeigen:

ls /dev/input

Hier müssten jetzt 4 Verzeichnisse sein, event0, event1, event2 und evtl. mouse0. Interessant sind für uns die drei eventx-Verzeichnisse.

Eine der Besonderheiten der Hama MCE Remote ist, dass sie tatsächlich als 2 Geräte vorhanden ist. Sie ist nämlich nicht nur Fernbedienung, sondern auch Maus. Daher verteilen sich die Tasten auf mehrere Geräte. Um nun herauszufinden, welches Gerät mit welchem event-Verzeichnis verknüpft ist, gebt ihr folgenden Befehl ein:

cat /proc/bus/input/devices

Ihr bekommt dann eine Ausgabe, die in Etwa so aussehen könnte:

I: Bus=0003 Vendor=05a4 Product=9881 Version=0110
N: Name="HID 05a4:9881"
P: Phys=usb-0000:00:06.0-1/input0
S: Sysfs=/devices/pci0000:00/0000:00:06.0/usb4/4-1/4-1:1.0/input/input0
U: Uniq=
H: Handlers=kbd event0
B: EV=120013
B: KEY=e080ffdf01cfffff fffffffffffffffe
B: MSC=10
B: LED=7

I: Bus=0003 Vendor=05a4 Product=9881 Version=0110
N: Name="HID 05a4:9881"
P: Phys=usb-0000:00:06.0-1/input1
S: Sysfs=/devices/pci0000:00/0000:00:06.0/usb4/4-1/4-1:1.1/input/input5
U: Uniq=
H: Handlers=kbd mouse1 event1
B: EV=17
B: KEY=1f0000 2020000 3878d801d001 1e000000000000 0
B: REL=103
B: MSC=10

Das ist nur eine Beispielanzeige, die ich aus der oben genannten Anleitung rauskopiert und geringfügig angepasst habe. Der Raspberry Pi ist zur Zeit verliehen und steht mir gerade nicht zur Verfügung, weswegen ich etwas triksen musste… 🙂 Viel wichtiger ist, dass wir bei beiden Geräten in der Zeile „h: Handlers=“ sehen können, an welchen Verzeichnissen sie hängen.

Bei meinem Raspberry Pi ist das event0 und eventt1. Das Verzeichnis event2 ist mit lirc verknüpft.

Nun benötigen wir noch die Minor- und Major-Nummern beider Geräte. Das ist später für die Regeldatei nötig. Diese bekommen wir so heraus:

udevadm info -q all -n /dev/input/event0
udevadm info -q all -n /dev/input/event1

Die ganze Anzeige ist völlig belanglos, nur ganz unten findet ihr die beiden Zeilen „Major“ und „Minor“. Diese Zahlen notiert ihr euch bitte, für beide Geräte, da sie gleich für die Regeln nötig werden. In meinem Fall waren es übrigens Major 13 und Minor 64 und 65.

Nun schreiben wir eine UDEV-Regeldatei.

sudo nano /etc/udev/rules.d/10-irremote.rules

Und in diese leere Datei fügen wir folgenden Inhalt ein:

SUBSYSTEM=="input",ATTRS{idVendor}=="05a4",ATTRS{idProduct}=="9881",ATTR{dev}=="13:64",SYMLINK="input/irremote0"
SUBSYSTEM=="input",ATTRS{idVendor}=="05a4",ATTRS{idProduct}=="9881",ATTR{dev}=="13:65",SYMLINK="input/irremote1"

Vergesst nicht, die Minor-Zahl zu ändern, die hier bei 64 und 65 steht, falls dies bei euch andere Werte hat. Sonst funktioniert es nicht. Speichert die Datei nun mit Ctrl+X, so dass ihr wieder auf der Eingabeaufforderung steht.

Man könnte UDEV einfach neu starten, aber das hat bei mir nicht funktioniert, keine Ahnung, warum. Daher habe ich den Raspberry Pi komplett neu gestartet mit dem Befehl „sudo reboot“. Das dauert zwar, aber naja…

Wenn der Raspberry Pi wieder hochgefahren ist und ihr mit SSH wieder verbunden seid, lasst euch doch nochmal das Verzeichnis /dev/input anzeigen. Wenn die Regel nämlich geklappt hat, sind da jetzt zwei neue Verzeichnisse, eigentlich sind das symbolische Links: irremote0 und irremote1. Falls nicht, hat was nicht geklappt.

Editieren von Konfigurationsdateien

Ab jetzt wird es einfacher, denn nun könnt ihr getrost die Beispiele verwenden, die ich hier reinstelle. Anpassen müsst ihr da nichts mehr.

inputlirc

Zunächst muss die Datei /etc/default/inputlirc editiert werden.

sudo nano /etc/default/inputlirc

Am besten, ihr löscht den Inhalt der Datei und fügt folgenden Inhalt ein:

# Options to be passed to inputlirc.
EVENTS="/dev/input/irremote0 /dev/input/irremote1"
OPTIONS="-g -m 0 -c -r 280"

Nun noch mit Ctrl+X speichern.

lircd.conf

Damit imputlirc funktionieren kann, muss lirc umgangen werden. Öffnet also:

sudo nano /etc/lirc/lircd.conf

Hier stehen bereits einige Zeilen drin. Kommentiert diese aus. Stellt vor jede Zeile ein Nummernzeichen, #, voran. Anschließend mit Ctrl+X speichern, fertig.

custom.conf

Nun muss die Hardware für lirc konfiguriert werden:

sudo nano /etc/lirc/hardware/custom.conf

Löscht auch hier den Inhalt und fügt folgenden Inhalt ein:

# /etc/lirc/hardware/custom.conf
#
# Arguments which will be used when launching lircd
#LIRCD_ARGS=""

#Enable lircd
START_LIRCD="false"

#Don't start lircmd even if there seems to be a good config file
#START_LIRCMD=false

#Don't start irexec, even if a good config file seems to exist.
#START_IREXEC=false

#Try to load appropriate kernel modules
LOAD_MODULES=false

# Run "lircd --driver=help" for a list of supported drivers.
#DRIVER=""
# usually /dev/lirc0 is the correct setting for systems using udev
#DEVICE=""
#MODULES=""

# Default configuration files for your hardware if any
LIRCD_CONF=""
#LIRCMD_CONF=""

Auch dies noch mit Ctrl+X speichern, fertig. Der Raspberry Pi muss mit „sudo reboot“ neu gestartet werden.

Konfiguration von Kodi

Hier gibt es zwei Dateien, die das Verhalten der Fernbedienung beeinflussen. Zum Einen haben wir eine keymap.xml und eine Lircmap.xml. Beide Dateien sorgen im Zusammenspiel dafür, dass die Fernbedienung letztlich tut, was wir von ihr wollen.

Verbindet euch nach dem Neustart des Raspberry Pi also wieder per SSH und wechselt in das Kodi-Verzeichnis, und dort in das Verzeichnis für die eigenen Einstellungen:

cd .kodi/userdata

remote.xml

Die Fernbedienung kann bestimmte Funktionen in bestimmten Fenstern unterschiedlich behandeln. So habe ich es z. B. eingestellt, dass die Taste, mit der ich das Kontextmenü öffne, im Hauptfenster die Favoritenliste öffnet. Auch eine Löschtaste, falls man mal alte TV-Aufnahmen löschen will, habe ich hinzugefügt. Damit dies aber funktioniert, braucht es eben eine keymap.

Wir stehen ja jetzt im userdata-Verzeichnis. Also müssen wir eben noch ins keymaps-Verzeichnis:

cd keymaps

Hier erstellen wir die Datei remote.xml:

nano remote.xml

Das sudo ist hier nicht nötig, weil wir jetzt ja nicht mit Admin-Rechten, sondern unseren eigenen Rechten arbeiten.

In die nun offene leere Datei fügt ihr folgenden Inhalt ein:

<keymap>
    <global>
        <remote>
            <start>ActivateWindow(shutdownmenu)</start>
            <teletext>XBMC.RunScript(service.xbmc.tts,key.ITEM_EXTRA)</teletext>
            <record>screenshot</record>
        </remote>
        <universalremote>
            <obc1>XBMC.RunScript(service.xbmc.tts,key.REPEAT)</obc1>
            <obc2>XBMC.RunScript(special://home/addons/service.xbmc.tts/enabler.py)</obc2>
            <obc3>XBMC.RunScript(service.xbmc.tts,key.STOP)</obc3>
        </universalremote>
    </global>
    <MyVideoFiles>
        <remote>
            <clear>Delete</clear>
        </remote>
    </MyVideoFiles>
    <MyMusicFiles>
        <remote>
            <clear>Delete</clear>
        </remote>
    </MyMusicFiles>
    <Home>
        <remote>
            <title>ActivateWindow(favourites)</title>
        </remote>
    </Home>
</keymap>

Nun noch mit Ctrl+X speichern und mit cd .. zurück ins userdata-Verzeichnis gehen.

Lircmap.xml

Jeder Tastendruck auf eurer Fernbedienung sendet einen Code an den Rechner. Und in der Datei Lircmap.xml legt ihr fest, welche Taste welchen Code hat. Und danach weiß Kodi, was es damit zu tun hat.

Wenn ihr auf der Eingabeaufforderung nun den Befehl irw eingebt, so seid ihr in einem Fenster, in dem ihr die Codes sehen könnt. Drückt mal z. B. auf die Play-Taste, die Ausgabe sieht dann wahrscheinlich so aus:

a4 0 KEY_PLAYPAUSE /dev/input/irremote1

Ihr wisst jetzt also, dass der Code KEY_PLAYPAUSE die Play-Taste auf dem Gerät /dev/input/irremote1 ist.

Das könntet ihr jetzt für jede einzelne Taste wiederholen, um sie in die Lircmap.xml einzutragen, aber ihr könnt auch meine Lircmap nehmen. Die ist, so finde ich, schon recht brauchbar belegt… 🙂 Übrigens, das irw-Programm beendet ihr mit Ctrl+c.

Ihr seid ja jetzt im userdata-Verzeichnis, also öffnet ihr:

nano Lircmap.xml

Und in die leere Datei fügt ihr folgenden Inhalt ein:

<lircmap>
    <remote device="/dev/input/irremote1">
        <power>KEY_SLEEP</power>
        <play>KEY_PLAYPAUSE</play>
        <stop>KEY_STOPCD</stop>
        <menu>BTN_MOUSE</menu>
        <title>BTN_RIGHT</title>
        <skipplus>KEY_NEXTSONG</skipplus>
        <skipminus>KEY_PREVIOUSSONG</skipminus>
        <start>KEY_HOMEPAGE</start>
        <volumeplus>KEY_VOLUMEUP</volumeplus>
        <volumeminus>KEY_VOLUMEDOWN</volumeminus>
        <mute>KEY_MUTE</mute>
    </remote>
    <remote device="/dev/input/irremote0">  
        <record>CTRL_KEY_R</record>
        <reverse>CTRL_SHIFT_KEY_B</reverse>
        <forward>CTRL_SHIFT_KEY_F</forward>
        <left>KEY_LEFT</left>
        <right>KEY_RIGHT</right>
        <up>KEY_UP</up>
        <down>KEY_DOWN</down>
        <select>KEY_ENTER</select>
        <pageplus>KEY_PAGEUP</pageplus>
        <pageminus>KEY_PAGEDOWN</pageminus>
        <back>KEY_BACKSPACE</back>
        <info>ALT_META_KEY_ENTER</info>
        <display>KEY_ESC</display>
        <myvideo>CTRL_KEY_E</myvideo>
        <mymusic>CTRL_KEY_M</mymusic>
        <mypictures>CTRL_KEY_I</mypictures>
        <mytv>CTRL_SHIFT_KEY_T</mytv>
        <one>KEY_KP1</one>
        <two>KEY_KP2</two>
        <three>KEY_KP3</three>
        <four>KEY_KP4</four>
        <five>KEY_KP5</five>
        <six>KEY_KP6</six>
        <seven>KEY_KP7</seven>
        <eight>KEY_KP8</eight>
        <nine>KEY_KP9</nine>
        <zero>KEY_KP0</zero>
        <star>KEY_KPASTERISK</star>
        <hash>ALT_KEY_KP5</hash>
        <clear>CTRL_KEY_O</clear>
        <teletext>CTRL_KEY_G</teletext>
        <obc1>CTRL_KEY_T</obc1>
        <obc3>CTRL_SHIFT_KEY_M</obc3>
        <obc2>ALT_KEY_F4</obc2>
    </remote>
</lircmap>

Nun noch mit Ctrl+X speichern und den Raspberry Pi ein letztes Mal mit „sudo reboot“ neu starten.

Besonderheiten der Tastenbelegung

Die Fernbedienung ist korrekt belegt, mit ein paar Besonderheiten, auf die ich mal ganz kurz eingehen möchte, da sie sich vielleicht nicht von selbst erschließen. Ich werde jetzt nicht auf die ganze Fernbedienung eingehen, nur auf die Besonderheiten, die sich durch meine Tastenbelegung ergeben.

Ganz oben sind ja zwei einsame Tasten. Die rechte davon ist Power, und schaltet den Raspberry Pi ab, bzw. fährt ihn runter. Die linke taste öffnet ein Abschaltmenü, wo man auch einen Neustart auswählen kann.

Darunter kommen die Farbtasten, von links nach rechts: TV, Audio, Bilder, Video. So kann man schnell in die jeweiligen Bereiche springen.

Darunter kommt eine Reihe, die so belegt ist, dass man von der Beschriftung der Tasten nicht auf deren Funktion schließen kann. Auch wieder von links nach rechts:

  • Löschen: Löscht Aufnahmen im TV-Bereich oder auch Dateien in Videos oder Audios.
  • Extras vorlesen: Wenn ihr auf einem Film steht, der in eurer Datenbank ist, so liest dieser Tastendruck die Filmbeschreibung vor. Im EPG liest es die EPG-Daten vor.
  • Fenster vorlesen: Liest Fenstertitel und evtl. wie viele Elemente in diesem Fenster sind.
  • Ruhe: Unterbricht die Sprachausgabe.

Das Cursor-Kreuz ist ja klar, aber hier mal kurz die Beschreibung der 4 Tasten um das Kreuz herum:

  • Linke obere ecke: Eine ebene Zurück, um z. B. in das darüberliegende Verzeichnis zu wechseln. Bei Texteingaben ist das auch die Rücktaste.
  • Linke untere Ecke: Schließt die Texteingabe ohne zu bestätigen, wechselt ins Hauptmenü oder beendet die Ansicht für Videos oder Audios oder dergleichen. Bei laufender Wiedergabe bringt diese Taste euch in das OSD-Menü.
  • Beide Tasten rechts vom Cursor-Kreuz: Öffnen überall das Kontextmenü, außer im Hauptmenü, dort öffnet es die Favoritenansicht.

Die beiden rechten Tasten senden den gleichen Code, daher konnte ich sie nicht unterschiedlich belegen.

Unter dem Cursor-Kreuz kommt so ein rundes Pad, das ist die Maussteuerung und ist nutzlos, weil auch nicht konfiguriert. Aber darunter wird es noch mal interessant:

Links sind zwei Tasten übereinander, das ist oben laut und unten leise. In der Mitte ist eine kleine Taste, das ist Stumm, und darunter eine querliegende längliche dicke Taste, das ist die Info-Taste. Damit zeigt ihr z. B. die Datenbank-Infos an oder könnt bei laufenden Sendungen oder Audios Details zum gerade abgespielten Track anzeigen. Rechts sind wieder zwei Tasten übereinander, das ist Page up und Page down.

Darunter kommt die Zifferntastatur, damit gibt man auch im SMS-Stil Text ein. In Listen kann man so auch per Anfangsbuchstabe springen.

Ganz unten sind noch zwei Tasten, die von Bedeutung sind: Ganz links unten schaltet den Kodi Screen Reader aus und ein. Die mittlere Taste blendet bei laufendem Video die Benutzeroberfläche ein und aus. Und ganz rechts ist eine zweite Enter-Taste, die sendet auch den gleichen Code wie die OK-Taste in der Mitte des Cursor-Kreuzes.

Fazit

Ich kann und will nicht garantieren, dass meine Konfigurationsbeispiele so bei euch funktionieren oder euren Geschmack treffen. Vor allem ist wirklich viel Aufmerksamkeit bei der Ermittlung der Minor- und Major-Nummern gefragt. Wenn UDEV die Fernbedienung nicht finden kann, funktioniert keines meiner Konfigurationsbeispiele.

Wenn es denn aber mal läuft, braucht ihr euch darum nicht mehr zu kümmern. Bislang laufen drei Kodi-Installationen, die ich mit dieser Fernbedienung eingerichtet habe, seit mehr als 2 Jahren problemlos. Vor allem, wenn man sich an die Belegung mal gewöhnt hat, ist es sehr bequem, alles in einer Hand steuern zu können. Auch wenn die Einrichtung kompliziert ist, es hat sich definitiv gelohnt!

Podcast Nr. 84: Kodi Mediacenter auf einem Raspberry Pi 2 – Teil 5

In diesem Podcast beschreibe ich ein Problem, welches im Zusammenhang mit dem Kodi Screen Reader auftreten kann. Will man eine Quelle abspielen, die Dolby Digital oder DTS Passthrough benutzen will, und der Screen Reader möchte erzählen, was er da abspielt, kann es zu Konflikten kommen.

Weiterhin beschreibe ich, wie ihr Quellen zu Kodi hinzufügt, wie man Filme in die Datenbank einträgt und was die Datenbank so alles an Infos über den Film rausrückt.

Noch eine kleine Anmerkung zu den abgehackten Ansagen des Kodi Screen Readers: In den Einstellungen zu dem Screen Reader gibt es einen Punkt, „Audiowiedergabe durch Player durchleiten“. Diese muss eingeschaltet werden. Das behebt zwar das Problem nicht völlig, vermindert es aber deutlich. Ich experimentiere weiter, vielleicht finde ich eine Lösung, das Problem gänzlich zu beseitigen.

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Podcast Nr. 83: Kodi Mediacenter auf einem Raspberry Pi 2 – Teil 4

In diesem Podcast gehe ich mehr auf die Einstellmöglichkeiten innerhalb von Kodi ein. Ich erkläre auch, was für Einschränkungen im Bereich der HD-Tonformate beim Raspberry Pi 2 zu erwarten sind. Außerdem zeige ich auch das XBIAN-Konfigurationstool unter Kodi.

Im Podcast erkläre ich, dass die Alsa-Utils installiert werden müssen, damit man im Kodi Screen Reader aplay als Player auswählen kann. In einem SSH-Terminal ist dafür folgender Befehl einzugeben:

sudo apt-get install alsa-utils

Die Lizenzschlüssel für die Hardwaredekodierung von MPEG2 und VC-1 könnt ihr im Raspberry Pi Store kaufen. Der Schlüssel für MPEG2 kostet £2,40 und der für VC-1 kostet £1,20. Insgesamt habe ich also £3,60 ausgegeben, das waren zum Zeitpunkt des Kaufs 5,19 €.

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Podcast Nr. 82: Kodi Mediacenter auf einem Raspberry Pi 2 – Teil 3

In diesem Podcast schließe ich meinen Raspberry an und starte ihn zum ersten mal. Anschließend werden für Kodi noch Pakete nachinstalliert, die Grundkonfiguration der Grafik gemacht und der Kodi Screen Reader installiert.

Damit es zu keinen Fehlern bei den Befehlen kommt, die verwendet wurden, gibt es hier mal eine Liste der Befehle, die im Podcast verwendet wurden.

Kleiner Hinweis: Die Befehle, die Administratorrechte benötigen, bekommen ein „sudo“ vorangestellt. Gibt man so einen Befehl zum ersten mal ein, wird das sudo-Passwort benötigt, dann, für eine gewisse Zeit, nicht mehr. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich meine, es wären 15 Minuten.

Verbindet man sich per SSH mit dem Raspberry Pi 2, so ist bei XBIAN der Benutzername standardmäßig xbian und das Passwort raspberry.

Hier die Befehlsliste:

  • sudo apt-get update: Dies aktualisiert die Daten aus den Paket-Repositories.
  • sudo apt-get upgrade: Dies installiert evtl. vorhandene neuere Versionen. Der apt-get update Befehl sollte immer vorher ausgeführt werden, da sonst nicht bekannt ist, ob es neuere Versionen gibt.
  • sudo apt-get install xxx: Dies installiert Pakete, wobei xxx für den Paketnamen steht. Zum Beispiel sudo apt-get install espeak.
  • apt-cache search xxx: Dies durchsucht Paketquellen, wobei xxx für einen Paketnamen oder sonst für einen Suchbegriff stehen kann.

Um euch per SSH mit dem Raspberry Pi verbinden zu können, benötigt ihr einen SSH-Client. Da gäbe es PUTTY, der mit Jaws z. B. so leidlich funktioniert. Ich persönlich verwende Cygwin, dessen Installation etwas komplexer ist, aber wenn ihr das nur selten braucht, empfehle ich euch Putty, weil dieser keine Installation benötigt.

PUTTY gibt es hier.

CYGWIN gibt es hier.

Detaillierte Informationen über Kodi, Zugang zum Kodi Forum oder zum Kodi Wiki gibt es über die Homepage von Kodi. Detaillierte Informationen zu XBIAN, Zugang zum Forum und dessen Wiki gibt es auf der XBIAN-Homepage.

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Podcast Nr. 81: Kodi Mediacenter auf einem Raspberry Pi 2 – Teil 2

In diesem Podcast packe ich den Raspberry Pi 2 aus, installiere ihn in sein neues Gehäuse und bereite die SD-Karte für den Einsatz als Mediacenter vor. Hierzu lade ich ein Image von der XBIAN Website herunter.

[Update] – Im ursprünglichen Text habe ich vergessen anzugeben, was ich genau bestellt habe. Ihr könnt jeden Online-Händler nutzen, der euch genehm ist, ich habe die Teile bei Amazon gekauft.

Folgende Teile wurden hier im Podcast verwendet:

Raspberry Pi 2 Modell B Preis: 38,50 €

Aukru 3er Set kit Raspberry Pi 2 Gehäuse/Case transparent + Netzteil 5V 2000mA Micro usb + Kühlkörper Für Raspberry Pi 2 Model B Preis: 13,99 €

SanDisk Ultra Android 8GB microSDHC UHS-I Class 10 Speicherkarte + SD-Adapter bis zu 48MB/s lesen Preis: 6,99 €

Preise können sich evtl. ändern, das sind die Preise, die ich zum Zeitpunkt des Kaufs bezahlt habe.

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Podcast Nr. 80: Kodi Mediacenter auf einem Raspberry Pi 2 – Teil 1

Stromsparend, leise und vor allem günstig soll er sein. Der Raspberry Pi 2 Model B hat auch genug Leistung, um nicht nur Kodi Mediacenter zu betreiben, sondern auch den Kodi Screen Reader, den wir als Blinde brauchen, um Kodi bedienen zu können.

In diesem Podcast beschreibe ich, wie Kodi funktioniert, führe das an einer vorhandenen Installation auf meinem Mediacenter-PC vor und wo hin ich mit der Raspberry-Pi-Installation hin möchte. Hier kann man schon mal einen guten Eindruck davon bekommen, wie der Kodi Screen Reader funktioniert.

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