Podcast Nr. 27: Der i-Fix-Stand

Texterkennung mit dem iPhone ist heute schon möglich. Aber wie weit muss es denn nun vom Papier weggehalten werden? Halte ich es gerade, wackele ich auch nicht? Alles Fragen, die man sich als Blinder oder stark Sehbehinderter stellt. Und oft ist das Scannen von Dokumenten mit dem iPhone ein Geduldsspiel. Der i-Fix-Stand beendet das Geduldsspiel und sorgt dafür, dass man Papiervorlagen schnell und einfach mit dem iPhone scannen kann. In diesem Podcast beschreibe ich, wie er aufgebaut und genutzt wird.

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Ein Gedanke zu „Podcast Nr. 27: Der i-Fix-Stand“

  1. Als Erfinder, Konstrukteur und Hersteller des I-FIX-stand, selbst hochgradig sehbehindert, habe ich mich über Kamils Beschreibungen natürlich sehr gefreut! Ich würde allerdings jedem Blinden empfehlen, die Montageanleitung vorher zu lesen. Dann wäre auch erkannt worden, dass absichtlich in dem Beutel eine Unterlegscheibe, eine Rändelmutter und 2 Gummifüßchen als Ersatzteile beigelegt wurden.
    Nein, das Gerät wurde nicht für einen mobilen Einsatz geplant, sondern für einen transportablen Einsatz. Das hat Kamil richtig erkannt. Ich dachte zum Beispiel für Schüler und Studenten an einen Einsatz In der Bibliothek. Das Gerät, das nur in einer sehr kleinen Serie gebaut wird, kostet jedoch nicht 39,50 € plus Versandkosten, sondern 39,50 € einschließlich der Versandkosten.
    Das ganze entsteht im Rahmen der Blinden-und Sehbehinderten-Selbsthilfe und ist ein non- profit-product. Entscheidend ist hier das Preis/Leistungsverhältnis, denn noch billiger lässt sich so etwas nicht mehr herstellen.
    Kamil erwähnte nicht die Möglichkeit des Einsatzes als mobiles Bildschirmlesegerät für Sehbehinderte. Wichtig ist, dass man sich vor einer Bestellung erst einmal über das Gerät informiert, das in der Info-Schrift T-117 genau beschrieben ist. Diese Info-Schrift kann als PDF Datei über meine Internetseite kostenlos herunter geladen werden.
    Klaus-Dieter Westermann, Berlin Telefon 030 48 82 10 50.

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